Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen - sfzbergenaufruegen.de


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Unser Besuch in der Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen


Das steht vor dem Eingangsgebäude.

Dieser Spruch steht am Eingangstor.



Als wir gestern in die Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen gefahren sind, hatte ich ein sehr mulmiges Gefühl im Bauch. Wenn man sich vorstellt, dass dort früher Menschen zur Arbeit gezwungen wurden und wenn sie nicht hörten, zu Tode geprügelt oder auf der Stelle erschossen wurden, ist es ein sehr krasses Gefühl dieses ehemalige Konzentrationslager zu besuchen. Ich habe mir fast alles angeschaut, jedoch konnte ich in manche Gebäude nicht reingehen, weil es mir zu nahe ging. Ich konnte das einfach nicht, dies alles zu sehen, wie die Menschen damals unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammengepfercht untergebracht waren. Sie mussten dort in dreistöckigen Betten zu sechst schlafen, was heute für uns kaum vorstellbar ist. Auch diese Zwangsarbeit können wir uns heute glaube ich, mal gar nicht richtig vorstellen. Als wir uns die Gaskammern angeschaut haben, konnte man darin noch angedeutete Blutspuren von damals sehen. Der ganze Raum war gefliest und wir haben die einzelnen Öffnungen gesehen, wo dann früher das Gas hinein gelassen wurde. Zuerst wurden die Frauen und Kinder in den Gaskammern vergast. Die Männer jedoch wurden bei wenig Essen und viel Arbeit am Leben gehalten und später, wenn sie dann dazu auch zu schwach waren, wurden auch sie in die Gaskammern gelassen. Es muss schrecklich gewesen sein. Das ist doch kein Leben, wenn Menschen Spaß daran haben, andere Menschen zu quälen und sie dann auch noch umzubringen, und dann auch noch kleine Kinder die ja nun am wenigsten dafür konnten. Am meisten berührt haben mich die Gefängnisse der Juden. Wir müssen einfach dafür sorgen, dass nie wieder so ein Leid über die Menschheit kommt.  

Monik

 

 





 
 
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